Diagnose: Was nun – was tun?

Depressionen und Bipolare Störungen sind affektive Störungen (Gefühlsstörungen). Depressionen sind übersteigerte Stimmungstiefs, bipolare Störungen sind manisch-depressive Gefühlszustände (also übersteigerte Stimmungstiefs und Stimmungshochs/Euphorien). Die Ursachen sind nicht eindeutig geklärt. Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass immer mehrere Faktoren eine Rolle spielen, die einander beeinflussen oder bedingen können.

Genetische und biologische Faktoren einerseits und psychologische Faktoren andererseits können ein Ursachenmix darstellen, der letztendlich in den übersteigerten Gefühlsschwankungen resultiert.

Diese Veranlagungen können beim Auftreten von Stressoren (außergewöhnliche Belastungen und/oder Schicksalsschläge) zum Auftreten einer Akutphase („Episode“) führen.

Die Diagnose Grafik: Einteilung der bipolaren Störungen

Depressionen dominieren … Die Kunst der korrekten Diagnose S3-Leitlinie Bipolare Störungen