Thema

Depressionen und Bipolaren Störungen sind affektive Störungen (Gefühlserkrankungen). Die Ursachen sind nicht eindeutig geklärt. Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass immer mehrere Faktoren eine Rolle spielen, die einander beeinflussen oder bedingen können.

Genetische und biologische Faktoren einerseits und psychologische Faktoren andererseits können ein Ursachenmix darstellen, der letztendlich in abnormen Gefühlsschwankungen resultiert.

Diese Veranlagungen können beim Auftreten von Stressoren (außergewöhnliche Belastungen und/oder Schicksalsschläge) zum Auftreten einer Erkrankungsphase führen.

Depressionen und bipolare Störungen können die Betroffenen in einen emotionalen Ausnahmezustand manövrieren, der ein normales Privat- oder Berufsleben unmöglich machen kann. So kann bei dramatischeren Verläufen der stationäre Klinikaufenthalt beispielsweise infolge des Verlusts der Kontrolle des eigenen Verhaltens oder auch aufgrund von Suizidgefährdung drohen.

Die Betroffenen durchleben häufig gefühlsmäßige Höllenqualen.

Dabei sind diese Störungen bei den meisten Betroffenen durch zweigleisige Therapiemöglichkeiten (medikamentös und/oder psychotherapeutisch) soweit behandelbar, dass Betroffene nach einiger Zeit wieder ein "normales" Leben führen und eine stabile Lebensbalance finden und halten können.

Ohne eine Behandlung verschlechtern sich die Krankheitsbilder in ihrem Verlauf zumeist deutlich. Insbesondere verlängert sich ohne eine kompetente Behandlung der Zeitraum bis zur Genesung, beziehungsweise Wiedererlangung einer befriedigenden Lebensqualität erheblich.

Daher ist eine frühzeitige Erkennung, Diagnostik und der Beginn einer optimalen Behandlung der entscheidende Schritt, um eine rasche und dauerhafte Besserung im Sinne der Betroffenen zu erreichen.

Ziel unserer Gruppe ist es, die Teilnehmer/innen auf ihrem Weg zu einer stabilen Lebensbalance zu unterstützen. Damit sie/er ein aktives zufriedenes Leben führen kann. 

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