Regeln
Vertraulichkeit
Jede/r TeilnehmerIn muß die Gewissheit haben und den anderen zusichern, dass alles, was in der Gruppe besprochen wird, nicht nach außen dringt.
Störungen haben Vorrang
Wenn jemand nicht mehr zuhören kann, beunruhigt ist, traurig oder wütend ist, dann wird zuerst das besprochen. Es ist ratsam, eventuelle Schwierigkeiten zwischen einzelnen GruppenteilnehmerInnen (Misstrauen, Konkurrenz, Dominanz etc.) möglichst bald anzusprechen.
Selbstverantwortung
Jede/r TeilnehmerIn ist selber dafür verantwortlich, was er/sie in der Gruppe sagt. Das bedeutet auch, dass er/sie das einbringt, wie und wann er/sie es will und braucht. Jede/r TeilnehmerIn geht nur soweit, wie es ihm/ihr guttut.
Wechselnde Moderation
Jede/r Teilnehmer/in kann die Moderation der Treffen übernehmen. Es wird darauf geachtet, dass jede/r ausreden kann, dass niemand an den Rand gedrängt wird, dass sich niemand zuviel Raum nimmt, dass nicht gegenseitig interpretiert, analysiert oder wegdiskutiert wird, sondern dass sich jede/r in gleicher Weise einbringen kann.
Verbindlichkeit
Die Teilnehmer/innen sollten möglichst regelmäßig an den Gruppentreffen teilnehmen. Wenn jemand verhindert ist, gibt sie/er Bescheid.


